Sabina Gröner

Sabina Gröner

Sabina Gröner ist als Tochter eines Basler Fliesenlegers und einer rätoromanischen Altenpflegerin in Basel geboren und aufgewachsen. Schon früh interessierte sie sich fürs Geschichtenerzählen und begann, selber zu schreiben und viel fernzusehen. Kein Wunder also studierte sie später Germanistik und Geschichte. Allerdings in Zürich.

Neben dem Schreiben von Prosa besuchte sie während des Studiums auch Filmkurse und stellte erste eigene Kurzfilme her, die an kleinen, feinen Schweizer Filmfestivals tatsächlich hie und da einen Preis gewannen.

Nachdem sie u.a. als Garderobiere im Theater Basel zwischen Mänteln versteckt von einer Schreibkarriere träumte, schaffte sie während des Studiums endlich den Sprung zu ihrer ersten und einzigen repräsentablen Stelle und wurde Assistentin am Lehrstuhl für Deutsche Linguistik. Dort schrieb sie auf hundert Seiten über die ersten hundert Sekunden des Films „Netto“. Es blieb also bei der Vorliebe für die deutsche Sprache – und für den Film.

Nach einem sehr unterhaltsamen und abwechslungsreichen Ausflug in die Welt der Casting-Shows (als Redakteurin, nicht als Teilnehmerin), folgte sie schließlich ihrem großen Traum und dem Ruf aus Berlin und begann ihr Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Was lange währte, wurde endlich gut. Richtig gut. Es folgten erste und andauernde Zusammenarbeiten mit verschiedenen RegisseurInnen und Festivalteilnahmen.

2016 beendete Sabina ihr Studium, bekam gleich darauf eine Drehbuchförderung für den Kinospielfilm „Stockflecken“ (AT) und wurde noch im selben Jahr Stipendiatin der renommierten Akademie für Kindermedien, wo sie ihren ersten Kinderroman entwickelt.

Sabina bewegt sich spielerisch und leichtfüßig zwischen unterschiedlichen Genres und Textgattungen. Egal, ob bei ihrem Langspielfilm-Debüt, dem Arthouse-Freundschaftsportrait „Ella und Nell“ ( 2017), ob für eine TV-Primetime-Serie oder bei ihrem ersten Kinderroman – Sabina macht alles mit derselben Begeisterung und Hingabe. Sie schreibt mal ernst, mal verspielt, doch immer mit genauem Blick auf die Welt und ihre Menschen.

Sie lässt sich inspirieren von Alice Munro, Ágota Kristóf, Jenji Kohan, Lena Dunham, Maren Ade, Daniel Kehlmann, Ruben Östlund, Wilhelm Genazino, Stoner, Andrea Arnold, Lukas Moodysson, Carlos Reygadas, Kurt Tucholsky, Leonard Cohen und Albert Einstein.

3 Lieblingsfilme: Festen (Das Fest), Little Miss Sunshine, Toni Erdmann

 

Filmographie (Auswahl)

Ella & Nell (2017)
Abschlussfilm dffb, ca. 90 min
Regie: Aline Chukwuedo
In Postproduktion

Auf Überlandfahrt (2016)
Regie und Co-Autorin: Borbala Nagy, 20min. dffb.
Mecal, Barcelona 2017
Etiuda & Anima, Kraków 2016
Molodist Kyiv International Film Festival 2016
Bastau International Filmfestival 2016
Trailer

Von mir und dir (2015)
Regie: Borbala Nagy, 14min. dffb
Baselfilmfestival 2016
Copenhagen Shortfilm Festival 2016
Flensburger Kurzfilmtage 2015
Filmfestival Tofifest (Polen) 2015

Nach dem Spiel (2014)
Regie: Aline Chukwuedo, 11min. dffb
Cortex (Portugal) 2017     1.Preis internationaler Wettbewerb
Landshuter Kurzfilmfestival 2016
Autumn at Voronet 2016
Hofer Filmtage 2015

 

In Entwicklung

Stockflecken (at)
Kinospielfilm
Drehbuchförderung Basel-Stadt u. Basel-Landschaft 2016

Nachtschwestern (at)
Pilotfolge & Serienkonzept
Zusammen mit Jasmina Wesolowski
Produktion: UFA Serial Drama GmbH / RTL

Hippokrates Erben (at)
Serienkonzept
Zusammen mit Sandra Stöckmann und Jonas Lindt
Produktion: Lucky Bird Pictures

 

PROSA

Wie der Pavian zum Tanzen kam
Bilderbuch
Papierfresserchen MTM-Verlag
Link

ERNi.
Mein Sommer auf Balkonien 
(at)
Kinderroman
Stipendium der Akademie für Kindermedien
(Gefördert durch: MDM, Medienboard Berlin Brandenburg, KIKA u.a.)